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ZEIT LEO  Ausgabe 1/2017

Von einem, der in den Himmel wollte ...

... und eine Entdeckung für die Menschen machte: Vor 500 Jahren fand der Mönch Martin Luther etwas heraus,
für das er bis heute gefeiert wird.

Text: Sarah Schaschek

Martin Luther ist wütend. Da will sich schon wieder jemand von seinem schlechten Gewissen freikaufen! Martin Luther ist Mönch. Er nimmt den Menschen die Beichte ab. Dabei erzählen sie ihm, was sie falsch gemacht haben, und er gibt ihnen Gebete auf, mit denen sie Gott um Vergebung bitten sollen. Diesmal ist ein Mann gekommen, der einen anderen geschlagen hat. Er wollte aber nicht beten. Stattdessen hat er Martin Luther ein Papier in die Hand gedrückt, auf dem steht: »Die Schuld ist schon vergeben. Das hat 2 Dukaten gekostet.« Unterschrift: Der Papst.

Es ist das Jahr 1517, genau 500 Jahre ist das her. Die Stadt Wittenberg, in der Martin Luther lebt, sieht ganz anders aus als heute. Eine dicke Mauer umgibt sie, und mittendrin hat ein Fürst ein Schloss und eine Universität bauen lassen. Das Schloss und die Universität sind aus Stein. Doch die meisten Bürger wohnen in Häusern aus Holz, die feucht und zugig sind. Sie sind Handwerker oder verkaufen Gemüse oder Wolle auf dem Markt. Nur wenige können lesen und schreiben.

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