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ZEIT LEO  Ausgabe 3/2018

»Ich werde ganz schnell unruhig«

Der Sänger Niall Horan hat eine leichte Zwangsstörung. Wie die Musik ihm hilft, erzählt er hier.

Interview: Andrea Halter

Du bist Mitglied der erfolgreichen Boyband One Direction. Jetzt hast du ein Soloalbum aufgenommen und bist damit auf Tour. Viele kommen zu deinen Konzerten. Warst du schon als Kind so beliebt?
Beliebt? Nein, überhaupt nicht. Ich hatte leider nicht viele Freunde in der Schule. Meine Mitschüler konnten wenig mit mir anfangen.

Woran lag das?
Sie haben sich vor allem für Sport interessiert und fanden es seltsam, dass ich Musiker werden wollte. Sie haben zu mir gesagt: »Ach, das wird eh nichts.« Außerdem waren da noch meine Ticks.

Deine Ticks?
Ich habe eine leichte Zwangsstörung, so nennen Ärzte das. Das heißt, ich habe das Gefühl, dass ich bestimmte Sachen tun muss. Wenn ich zum Beispiel einen Burger mit Pommes auf dem Teller habe, muss ich immer zuerst die Pommes essen und den Burger bis zum Schluss aufheben.

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ZEIT Leo 3/2018
Foto: Conor McDonnell

Niall Horan wollte schon immer Musiker werden. 2010 nahm er an der britischen Castingshow »The X Factor« teil. Dabei gewann er zwar nicht, aber er wurde mit anderen Teilnehmern zusammengebracht: zur Band One Direction. Bereits ihre erste Single »What Makes You Beautiful« wurde ein Erfolg. Jetzt ist Niall Horan als Solokünstler unterwegs. Sein aktuelles Album heißt »Flicker«.

 

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