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ZEIT LEO  Ausgabe 3/2018

Dicke Luft

Autos verpesten die Städte. Für die Menschen ist das ungesund. Was wird dagegen getan?

Text: Dirk Asendorpf

Gerade wird in den Nachrichten viel über Fahrverbote gesprochen: Bestimmte Autos sollen künftig nicht mehr in Innenstädten fahren dürfen. Deine Eltern machen sich deshalb vielleicht auch Sorgen: Müssen sie das Auto bald am Stadtrand stehen lassen?
Es geht vor allem um Autos, die mit Diesel fahren. Die brauchen etwas weniger Treibstoff. Früher haben sie dafür besonders viel Dreck aus dem Auspuff geblasen. Seit zehn Jahren müssen sie aber Filter haben, die einen Teil des Drecks auffangen. Deshalb galten sie lange als umweltfreundlich.
Doch nun kam raus: Viele Dieselautos pusten trotzdem mehr Dreck in die Luft als erlaubt. Die Autofirmen haben das mit Tricks vertuscht. Vor drei Jahren ist man ihnen auf die Schliche gekommen. Jetzt wird darüber gestritten, was mit den umweltschädlichen Autos passieren soll.
Autoabgase sind sehr schädlich. Das liegt vor allem an zwei Stoffen: Feinstaub und Stickoxid. Die entstehen bei der Verbrennung von Diesel oder Benzin im Automotor. über den Auspuff gelangen sie an die Luft. Wer sie einatmet, muss öfter husten und bekommt schlechter Luft.
Gefährlich kann das für Menschen werden, die an einer Straße wohnen, auf der viele Autos fahren. Weil sie den Schadstoffen länger ausgesetzt sind, können sie Asthma, einen Schlaganfall oder Krebs bekommen. Jedes Jahr sterben 50 000 Menschen in Deutschland, die bei sauberer Luft wahrscheinlich länger gelebt hätten, sagen Experten.

[...]

Das sind die Schadstoffe:
• Blei
• Feinstaub
• Stickoxid
• Schwefeldioxid

 

Das kannst du tun:
• Mach Zahnpasta selber!
• Nimm das Fahrrad!
• Pflanz einen Baum!
• Schalt das Licht aus!

 

 

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